Täterätä
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Ich ging wie immer die Straße zu meinem Haus entlang. Die Straße ist sehr schwach beleuchtet, da die tollen Jugendlichen alle Straßenlampen bis auf eine kaputt gemacht hatten. Ich guckte auf meine Uhr. Es war schon halb elf. Ich beschleunigte meine Schritte. Meine Mutter hat es nicht so gerne, wenn ich sehr spät nach Hause kam. Doch plötzlich sah ich etwas im Straßengraben. Ein schwacher Lichtstrahl schien auf etwas Menschliches. Ich ging vorsichtig in die Richtung. Nach ein paar Metern bemerkte ich, dass es ein Mädchen war. Ich rannte hin. Sie lag nur mit einem bekleidet im Graben. Ihr Gesicht war dem Boden zugewandt. Ich zögerte zuerst, doch dann fasste ich sie an und drehte sie um. Ein wunderschönes Gesicht kam zum Vorschein. Nicht einmal der Dreck und das getrocknete Blut konnte es zerstören. Ich legte mein Ohr auf ihre Brust. Sie lebte noch. Doch war ihr Körper ganz kalt. Ich nahm sie auf den Arm und brachte sie zu mir nach Hause. Meine Mutter war ganz aufgeregt, als ich ihr erzählt habe wo ich das Mädchen gefunden hatte. Sie rief einen Arzt an und der kam dann und untersuchte das Mädchen. Sie war nicht schwer verletzt. Sie hatte nur einige Kratzer im Gesicht und ein paar blaue Flecke am Körper. Das beruhigte mich sehr. Ich brachte sie hoch in mein Zimmer, zog ihr das aus und zog ihr alte Sachen von meiner Mutter an. Ich war ganz vorsichtig, ohne irgendwelchen Hintergedanken. Ich deckte sie zu und setzte mich neben das Bett auf einen Stuhl. Ich starrte sie eine lange Zeit an. Ich konnte nicht schlafen. Mir schwirrten zu viele Fragen durch den Kopf. Warum lag sie im Graben? Wer hat sie verletzt? Wie ist ihr Name? Wo kommt sie her?....Fragen über Fragen. Doch wollte ich sie nicht wecken, nicht mal anfassen. Sie sah so friedlich und unschuldig aus, so wie sie in meinem Bett lag. Ich dachte noch eine lange Zeit über sie nach bis ich auf dem Stuhl einschlief.

Am nächsten Morgen weckte mich ein Geräusch. Ich machte die Augen auf und zuckte zusammen. Das Mädchen war wach und guckte mich mit sehr großen Augen an. Sie war nicht verschreckt oder verunsichert, eher interessiert. „Wo bin ich“, fragte sie. „Du bist bei mir zu Hause. Ich habe dich gestern im Graben gefunden!“, antwortete ich ihr langsam. „Was ist denn passiert?“, wollte sie wissen. Doch konnte ich ihr darauf keine Antwort geben. „Hast du Hunger?“, fragte ich sie. Sie nickte. Ich nahm sie an die Hand und führte sie in die Küche. Meine Mutter war schon wach und hatte uns ein sehr leckeres Frühstück gemacht. Das Mädchen zögerte, aber setzte sich dann hin und nahm sich etwas von dem Ei und dem Toast. Sie aß sehr vorsichtig, als ob jemand ihr es vielleicht wegnehmen würde, wenn sie zu sehr schlang. Es herrschte Stille. Ich hasse Stille... „Wie ist dein Name?“, fragte ich sie so neben bei. Sie schaute mich an, lange und intensiv. „Mich nennen alle Purity“, antwortete sie mir langsam, „und wie ist deine Name?“ „Ich heiße Lore. Ich weiß es ist ein sehr femininer Name, aber...“ Sie unterbrach mich. „Ich find den Namen sehr schön.“, sagte sie mit so einer liebevollen Stimme, die mich zum dahin schmelzen brachte. Was ist das nur für ein Mädchen... „Woher kommst du und wie bist du hier in diesen Graben gekommen?“, fragte ich sie neugierig. Sie guckte auf ihren Teller. „Ich weiß es nicht. Ich kann mich nicht mehr erinnern.“, flüsterte sie. Ihre Augen wurden ganz glasig und ihre Lippen zitterten. Ich ging zu ihr und nahm sie in den Arm. Sie drehte ihr Gesicht zu meiner Brust und ich spürte wie mein T-Shirt langsam nass wurde. Ich wusste nicht warum ich das tat. Es war als ob mich irgendwas gelenkt hätte. Wir saßen sehr lange so am Tisch. Sie weinte still und leise. Ich streichelte ihr Haar. Es war so weich und glänzend. Irgendwann setzte sie sich auf und guckte mich an. Ich sah ihre verweinten kleinen Augen. Sie schimmerten und es war mir so als ob ich ihre Seele sehen konnte. Wir standen auf und gingen raus. Wir gingen zu der Stelle wo ich sie gefunden hatte. Sie kniete sich hin und streichelte über das platt gedrückte Gras wo gestern Nacht noch ihr Körper lag. Sie schaute mich an. Sie fragte mich etwas, dachte ich mir. Doch ich verstand sie nicht. Sie drehte ihr Gesicht wieder zum Boden. Ich sah wir eine Träne auf den Boden viel. Ich kniete mich zu ihr und legte einen Arm auf ihre Schulter. Sie guckte lange zu Boden. Danach gingen wir wieder zu mir nach Hause.

Purity wohnte ab jetzt bei uns. Sie ging mit mir zur Schule und verbrachte mit mir die Nachmittage. Bis zu den einen Tag....

Wir waren wieder auf der Wiese und alberten rum. Bis sie plötzlich aufhörte zu lachen und mich ganz ernst und traurig an sah. Ich wusste sofort was sie sagen wollte. „Du kannst doch nicht einfach gehen!“, sagte ich. „Ich muss aber. Meine Arbeit ist hier getan. Ich habe meine Pflicht erfüllt.“, antwortete sie langsam. „Was redest du da? Was für eine Arbeit? Was für eine Pflicht?“, ich schrie fast. „Meine Pflicht dich wieder auf den rechten Pfad zu führen. Dir wieder Vertrauen zu geben.“, sagte sie leise. Ich verstand gar nichts mehr. Was meinte sie damit. Ich meine wie konnte sie nur wissen, dass ich mich in letzter Zeit auf der Szene rumgetrieben habe. Wie kann sie wissen, dass ich kein Vertrauen in niemanden mehr hatte, bevor ich sie fand? Ich guckte sie ratlos an. Sie lächelte kam auf mich zu und küsste mich. Es war unbeschreiblich. Diese sanften Lippen, dieses übernatürliche Gefühl...Sie guckte mich an und sagte: „Danke für alles. Du hast mir sehr geholfen. Pass gut auf dich!“ Sie ging fort ohne das ich ihr etwas antworten konnte. Sie verschwand hinter den Bäumen in den Wald und ich wusste dass ich sie nie wieder sehen würde. Nur warum hat sie mir gedankt? Sie hat mir doch geholfen...oder etwa nicht. Diese Frage beschäftigte mich eine sehr lange Zeit. Bis ich endlich die Antwort herausfand....




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